Mehr Darmbewegung durch sportliche Bewegung ©iStockphoto/Jacom Stephens
Mehr Darmbewegung durch sportliche Bewegung ©iStockphoto/Jacom Stephens

Risikofaktoren erkennen

Weil Probleme mit der Verdauung und dem Darm den gesamten Organismus beeinträchtigen können, sollten Beschwerden immer ernst genommen werden. Insbesondere chronische Verstopfung, erbliche Vorbelastung und der ständige Wechsel von Verstopfung und Durchfall spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung bösartiger Veränderungen im Darm.

 

Vorsorge gibt Sicherheit

Ab dem 45. Lebensjahr haben Sie derzeit noch jedes Jahr Anspruch auf eine Darmkrebsvorsorge (Untersuchung einer Stuhlprobe im Labor). Diese sollten Sie unbedingt wahrnehmen. Wenn Sie unter Darmproblemen leiden oder familiär vorbelastet sind, können frühere oder häufigere Kontrollen durchaus sinnvoll sein. Fragen Sie einfach einmal in Ihrer frauenärztlichen Praxis nach: Ihr Gynäkologe informiert und berät Sie gerne über Ihre Möglichkeiten zur Vorsorge.

 

Neue Chancen in der Zukunft

Wohin die Erforschung des „Bauchhirns“ und des Darms führen wird, ist heute noch nicht absehbar. Möglich ist aber, dass uns die Ergebnisse neue Ansätze zur Heilung und Vorbeugung von Darmkrankheiten liefern werden. Nicht nur für chronisch oder ernstlich erkrankte Darmpatienten wäre dies ein wahrer Segen!

Das tut dem Darm gut:

  • Sportliche Bewegungen, insbesondere im unteren Rumpfbereich, fördern die Eigenbewegung des Darms. Und dafür brauchen Sie noch nicht einmal besonders sportlich zu sein: Auf den Rücken legen, die Hände unter der Hüfte. Nun die Beine anheben und in der Luft Rad fahren. Achten Sie bitte darauf, dass die Knie zwischendurch immer durchgestreckt werden.

 

  • Legen Sie täglich einige Entspannungspausen ein, um Stress besser abzubauen. 

 

  • Greifen Sie nicht zu schnell, zu häufig oder zu lange zu Abführmitteln. Probieren Sie es lieber mit einem Glas lauwarmen Wasser, morgens direkt nach dem Aufstehen getrunken, oder mit dem Verzehr von zusätzlichen Ballaststoffen, z. B. Leinsamen, Haferkleie oder Indischer Flohsamen.

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