Silicium

Wertvoll für Stoffwechsel und Anti-Aging

Silicium, auch Kieselerde genannt – bei diesem Spurenelement denkt man spontan an schöne Haare, gesunde Haut und feste Nägel. Dabei hat der Mikronährstoff eine viel größere Bedeutung für unsere Gesundheit als viele ahnen.

 

 

Im menschlichen Körper ist Silicium an etlichen lebensnotwendigen Prozessen beteiligt. Es verhindert beispielsweise die Verfettung von Zellen und ein Trägewerden des Immunsystems. Außerdem bremst Silicium vorzeitige Alterungsprozesse aus: Der Zellstoffwechsel und Aufbau neuer Körperzellen wird durch das Spurenelement gefördert. Es hilft dem Bindegewebe straff zu bleiben und trägt zur Elastizität und Festigkeit der Blutgefäße bei. Auch feste Knochen, Knorpel und Gelenke sind auf Silicium angewiesen.

 

In der Natur gibt es mehr als 1.000 Silicium-Verbindungen. In leicht aufnehmbarer und gut verwertbarer Form ist es dennoch Mangelware. So sinkt der Siliciumanteil im Gemüse durch die Methoden der modernen Landwirtschaft. Und bei Getreide gehen durch das Schälen und Mahlen bis zu 98 % des ursprünglichen Gehalts verloren. Der Körper jedoch benötigt Tag für Tag mindestens 50 Milligramm Silicium, etwa die Hälfte davon verbrauchen die Organe.

Ein Siliciummangel kann ab den Wechseljahren das Osteoporose-Risiko erhöhen. Mit zunehmendem Alter werden auch Erkrankungen wie Arteriosklerose durch den sinkenden Siliciumgehalt im Gewebe begünstigt. Im Gegenzug kann Silicium als Nahrungsergänzung aktiv genutzt werden, um die Knochen zu stärken und Alterungsprozesse oder Erkrankungen aufzuhalten. Je nach persönlicher Situation und individuellem Bedarf binden daher Ärzte das wertvolle Spurenelement in die aktive Gesundheitsvorsorge ein.