Gesund bleiben statt krank werden

@iStockphoto/Troels Graugaard
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... dieses Prinzip basiert in erster Linie auf dem richtigen Lebensstil. Studien belegen: Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung und geistige Anregung beeinflussen in hohem Maße, wie es einem Menschen mit 60 oder 70 Jahren gehen wird. Und je früher man anfängt, mit Freude und gesundem Bewusstsein durch das Leben zu gehen, desto besser; setzen doch die ersten Alterungsprozesse schließlich schon mit Anfang 30 ein. Aber auch im fortgeschrittenen Alter ist es nie zu spät, seinen Lebensstil zu optimieren.

 

Aktiv werden für ein gutes Gefühl

Krankheiten entstehen nicht von heute auf morgen, sondern oft über lange Zeit hinweg. Wer Verantwortung für sich und seinen Körper übernimmt, sichert sich die Chance, diesen Prozess aktiv zu beeinflussen.

 

Damit wächst auch das Bewusstsein dafür, dass man nicht zwangsläufig den eigenen Genen und dem Schicksal ausgeliefert ist. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von der „subjektiven Gesundheit". Dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass eine gefühlte Zufriedenheit mit dem eigenen Wohlbefinden konkrete Auswirkungen auf die persönliche Gesundheit hat.

 

Die Möglichkeiten der modernen Medizin nutzen

Ein wesentlicher Bestandteil der Primärprävention ist die aktive Gesundheitsvorsorge in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Arzt. Individuell entwickelte Konzepte zielen darauf ab, eventuelle Risiken zu erkennen und zu minimieren, den Körper zu stärken und in Balance zu halten. Dazu werden z. B. der Lebensstil analysiert, familiäre und andere Vorbelastungen erfasst, verschiedene Laborwerte ermittelt und im Zusammenhang betrachtet. Auf dieser Grundlage lässt sich auch die Sekundärprävention verbessern, allgemein bekannt als „Früherkennung". Denn die Sekundärprävention konzentriert sich auf das Erkennen von Krankheiten, die sich noch nicht offenkundig bemerkbar machen, aber bereits vorhanden sind.

 

Fakten, die motivieren

  • Moderater Sport - vor allem Schwimmen, Wandern, Walken, Radfahren -steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern senkt auch das Risiko, an typischen Zivilisationskrankheiten und Krebs zu erkranken. Beispielsweise sinkt das Brustkrebsrisiko um bis zu 30%.
  • Vollwertiges und maßvolles Essen und Trinken gilt neben dem Sport als beste Medizin, um vital und zufrieden durch das Leben zu gehen.
  • Rätsel lösen, Sprachen lernen, lesen, sich interessieren und am Weltgeschehen teilhaben - mit „Kopfarbeit" lassen sich die grauen Zellen tatsächlich trainieren.
  • Laut einer Studie der Vereinten Nationen wird sich die Lebenserwartung bei Männern in den westlichen Industrienationen mittelfristig von 74 auf 79 Jahre und bei Frauen von 80 auf 84 Jahre erhöhen. Prävention ist für Sie also die Chance, noch mehr Jahre in Gesundheit zu erleben.